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Grimma

Die Stadt Grimma liegt rund 30 Kilometer östlich von Leipzig. Bis 2008 war sie Kreisstadt für den Muldentalkreis. 15.000 Einwohner leben in Grimma, weitere 14.000 in den Dörfern des Stadtgebiets. Erstmals erwähnt wurde Grimma um 1200. Einige Gebäude der gut erhaltenen Altstadt lassen sich bis in diese Zeit zurückführen. Die Frauenkirche ist neben dem Rathaus eine bekannte Sehenswürdigkeit. Durch die Stadt verläuft die Mulde. Im Kloster Nimbschen, wenige Kilometer südlich gelegen, verbrachte Luthers Ehefrau Katharina von Bora segensreiche Jahre.

Evangelisch-lutherische Frauenkirche

Die doppeltürmige Frauenkirche ist täglich zu bestimmten Zeiten für Besucher geöffnet.

Altarraum

Das Kirchenschiff ist mehrfach gewölbt und unterteilt und mit bunten Glasfenstern versehen.

So baute man im Mittelalter

Unter der Adresse Köhlerstraße 1 findet man die Arbeiterwohlfahrt und ein Wohnheim. Das Gebäude ist eines der ältesten von Grimma und stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Architektur der alten Bürgerschicht

Auch wenn man in Grimma nicht auf sonderlich viele Fachwerkbauten stößt, so kann man an einigen Orten schöne Exemplare wie das an der Ecke Nikolaistraße / Kreuzstraße bewundern.

Das Rathaus

Am Markt befindet sich mit dem Rathaus eines der Wahrzeichen von Grimma. Es dient nicht nur der Stadtverwaltung, sondern auch der Gaststätte Ratskeller und der Rathausgalerie, einem Museum mit Kunstausstellungen.

Rathaus am Abend

Wenn die Dunkelheit hereinbricht, gehen am Rathaus die Lichter an, und es wird in eine stilvolle Stimmung versetzt.

Die Fürstenschule

Die Fürstenschule St. Augustin findet man auf vielen alten Ansichten von Grimma. Die Schule gibt es schon seit hunderten von Jahren. Sie wird als Internat geführt. Hier waren bedeutende Persönlichkeiten wie der Kirchenliederkomponist Paul Gerhardt zu Hause.

Klosterkirche St. Augustin

An Stelle der Fürstenschule befand sich früher ein Kloster. Die Kirche ist der letzte Rest davon.

Wappenstein auf der Pöppelmannbrücke

Die Muldehochwasser von 2002 und 2013 richteten an der Brücke schwere Zerstörungen an. Nun ist sie wieder aufgebaut. Ihr besonderes Merkmal ist dieser Wappenstein, der an August den Starken erinnert. Der sächsische Regent gab die Brücke in Auftrag.

Schloss Grimma

Das Schloss an der Mulde wurde von 2010 bis 2013 umfangreich saniert. Beim Hochwasser wurde es nur wenige Monate nach der Fertigstellung stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach einer neuerlichen Sanierung residieren hier Amtsgericht und Staatsanwaltschaft.

Kursächsische Postmeilensäule

Vor den Toren der Altstadt steht die Rekonstruktion einer Postmeilensäule von 1723, Ecke Colditzer / Leipziger Straße. Sie zeigt die Entfernungen zu anderen Städten an, die früher in Sachsen lagen. Namentlich erwähnt sind etwa Borna, Zeitz, Gera, Saalfeld und Hof.

Großmühle Grimmern

Auf dem Weg von der Stadt zum Kloster Nimbschen kommt man an einer alten Mühle vorbei. Hier gibt es ein Restaurant mit Terrasse zum Draußensitzen. Das Areal ist von einer Reihe historischer und sehenswerter Gebäude umgeben.

Hängebrücke mit Schloss Gattersburg

Wenn sich ein Besucher auf der Brücke stark bewegt, gerät sie in Schwingung. Im Schloss darüber befindet sich ein Hotel mit Restaurant.

 Kloster Nimbschen

Katharina von Bora lebte von 1509 bis 1523 an der Mulde im Kloster Nimbschen. Im Juli 1525 heiratete sie den Reformator Martin Luther in Wittenberg. Seit langem sind von dem Kloster nur noch Ruinen vorhanden. Doch nebenan steht wieder eine Kapelle, die gern von Traupaaren genutzt wird. Im historischen Ambiente des Klosters befindet sich eine weitläufige Hotelanlage mit Schankwirtschaft und Restaurant mit gehobener Küche.

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