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Die Leipziger Untergrundmesshalle

 Die Untergrundmesshalle oder auch das Untergrundmessehaus am Markt wurde anlässlich der Leipziger Frühjahrsmesse 1925 eröffnet.

Architekten waren Carl Crämer und Otto Droge. Die Vorteile einer unterirdischen Messehalle lagen auf der Hand. Zum einen wurde mit über 1800 Quadratmetern mehr Platz für die Messe geschaffen. Zum anderen stand damit eine wetterunabhängige Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Nach dem Zusammenbruch der DDR fanden hier Buch- und Antiquariatsmessen und Kunstausstellungen statt. Für den Bau des City-Tunnels wurde die Halle aufgegeben und zur S-Bahn-Station "Markt" umgebaut.

Am Eingang zur Station weist dieses Schild auf die einstige Nutzung hin.

Florale Ornamente waren zur Erbauungszeit sehr beliebt.

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