Am Tröndlinring in Leipzig

Ringmessehaus, Hotel Fürstenhof und Reformierte Kirche

 Erbaut von dem Bankier und Ratsherr Eberhard Heinrich Löhr (1725-1798), wurde das Bürgerhaus 1889 in ein luxuriöses Hotel umgewidmet. Berühmte Leute wie Bertolt Brecht gingen hier ein und aus. Nach dem Fall der Mauer wurde das Hotel saniert und feierte 1995 seine Wiedereröffnung.

Am Richard-Wagner-Platz, das Naturkundemuseum gegenüber

 Im Naturkundemuseum erlebt der Besucher eine Vielfalt von zehntausenden Tierarten. Einmalig ist die Sammlung mit längst ausgestorbenen Wirbeltieren aus dem Regierungsbezirk Leipzig, wie etwa dem Schreiadler. Ein weiteres Charakteristikum ist wohl die Botanische Sammlung, die ebenfalls einen Schwerpunkt bei den regionalen Vorkommen hat.
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Die Leipziger Untergrundmesshalle

 Die Untergrundmesshalle oder auch das Untergrundmessehaus am Markt wurde anlässlich der Leipziger Frühjahrsmesse 1925 eröffnet.

Architekten waren Carl Crämer und Otto Droge. Die Vorteile einer unterirdischen Messehalle lagen auf der Hand. Zum einen wurde mit über 1800 Quadratmetern mehr Platz für die Messe geschaffen. Zum anderen stand damit eine wetterunabhängige Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Nach dem Zusammenbruch der DDR fanden hier Buch- und Antiquariatsmessen und Kunstausstellungen statt. Für den Bau des City-Tunnels wurde die Halle aufgegeben und zur S-Bahn-Station "Markt" umgebaut.

Am Eingang zur Station weist dieses Schild auf die einstige Nutzung hin.

Florale Ornamente waren zur Erbauungszeit sehr beliebt.
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Das Alte Rathaus in Leipzig

Hieronymus Lotter war Mitte des 16. Jahrhunderts Bürgermeister in Leipzig und ließ in dieser Zeit eine Reihe von Bauprojekten verwirklichen, die das Gesicht der Stadt entscheidend prägten.

Neben dem Alten Rathaus war er auch Baumeister der Alten Waage, links im Bild.

Viele mächtige Herren mögen von diesem Balkon auf den Markt herabgeschaut haben.

Im Arkadengang längs dem Rathaus befinden sich nette Geschäfte und Cafés.

Beim Löwen unter dem Rathaus führt eine Treppe zum Stadtmuseum. Hier werden hunderte Jahre Leipziger Geschichte anschaulich präsentiert.
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Ausgrabungen am Brühl / Katharinenstraße in Leipzig

Seit Oktober 2015 wird der "Museumswinkel" an der Ecke Brühl / Katharinenstraße archäologisch untersucht. Die Häuser stammen aus dem Mittelalter und sind ein Rest des alten Leipzig.

An dieser Stelle befand sich vor der Reformation die Katharinenkirche. Die Archäologen entdeckten unter anderem Kellerfundamente aus dem Mittelalter, einen komplett erhaltenen Türbogen und kunsthandwerklich hergestellte Ziegel.

Im 16. Jahrhundert wohnte der Baumeister des Leipziger Rathauses, Hieronymus Lotter, in einem Haus an der Ecke vom Brühl zur Katharinenstraße.

Ziegel und alte Holzbalken liegen auf einem Haufen, wo das Lotterhaus noch bis 1943 stand.

Hieronymus Lotter wurde 1497 in Nürnberg geboren und war Bürgermeister in Leipzig. 1531 heiratete er in Leipzig die Tochter eines Ratsherren, Katharina Bauer. Auch ihre Schwester war mit einem Nürnberger verheiratet. Die Familie war weitläufig mit dem Reformator Martin Luther verwandt, der immer wieder gerne nach Leipzig kam und hier predigte.

In den Kellern lagern noch allerhand Überreste aus der Vorkriegszeit. Der Gegenstand rechts im Bild könnte eine Heizung gewesen sein. Darüber erkennt man alte Metallrohre.

Nach der Beendigung der archäologischen Untersuchungen soll hier das "Bernstein-Carré" erbaut werden. Die ehemaligen Bürgerhäuser werden nicht rekonstruiert. Vielmehr entsteht ein urbanes mehrstöckiges Geschäftshaus.

Der Name erinnert an Beril Bernstein, einen Leipziger Juden, dessen Familie ein Pelzgeschäft betrieb. Nach der Reichspogromnacht 1938 wanderte die Familie nach London aus und verkaufte ihre Immobilien. Bernstein ist rund um Leipzig ein recht verbreiteter Name und taucht schon im 16. Jahrhundert in den Leipziger Chroniken auf.
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Fregehaus Leipzig

Das Haus in der Katharinenstraße wurde wahrscheinlich im 16. Jahrhundert erbaut. Es gehörte der Leipziger Bankiers- und Kaufmannsfamilie Frege.

Um 1700 wurde es im Barock umgestaltet. Auffallend ist die Dachpartie mit zahlreichen Gauben.

 Seit 2014 ist das Fregehaus ein Hotel, gelegen in historisch bedeutender Lage zwischen dem Alten Rathaus und dem Brühl, der Straße der Leipziger Pelzhändler.

Altes Portal mit Hoteleingang
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Richard Wagners Geburtshaus

Der ehemalige Standort des Geburtshauses von Richard Wagner (1813-1883) befindet sich am Brühl in Leipzig. An der Stelle steht heute die Blechbüchse mit den "Höfen am Brühl". Auf der Fassade kann man erkennen, wie es hier früher ausgesehen hat.

Gedenktafel für Richard Wagner

Richard Wagners Geburtshaus war ein alter Gasthof, der 1656 zum ersten Mal erwähnt wurde.

An dem Neubau befindet sich eine originalgetreue Abbildung des Hauses.

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