Wasserturm Probstheida

1907 wurde nahe des Völkerschlachtdenkmals ein 65 Meter hoher Wasserturm aus Backstein eingeweiht. Mit 1500 Kubikmeter bietet er das größte Fassungsvermögen aller Leipziger Wassertürme.

Das Gelände gehört den Kommunalen Wasserwerken und liegt in Probstheida, zwischen der Naunhofer Straße und der Straße Am Wasserwerk.

 Die mit dem Bau beauftragte Firma war August Klönne aus Dortmund. Das Unternehmen wurde 1879 gegründet und 1966 von der Thyssen-Röhrenwerke AG übernommen. Bei dieser Aufnahme vom Völkerschlachtdenkmal ist im Hintergrund der Stadtteil Stötteritz zu erkennen.

Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ist der Wasserturm heute nur noch 53 Meter hoch. Er steht unter Denkmalschutz und ist nur zu speziellen Gelegenheiten zugänglich.

Im Betriebslabor Trinkwasser werden die Proben mittels wissenschaftlicher Methoden untersucht.
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Eindrücke aus Stötteritz

 Der Wasserturm

Das Rathaus, erbaut im Jahre 1900

Teil der Berliner Mauer nahe des Rathauses

Sommerfelder Straße

 Vogelbeere

 Ein ganz altes Haus

Evangelisch-lutherische Marienkirche

 Rittergut mit Herrenhaus, erbaut 1790 für Christian Felix Weiße, Lyriker und Mitbegründer der modernen Kinder- und Jugendliteratur.

 Teich hinter dem Rittergut, Rest einer alten Wasserburg
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Die Gletschersteinpyramide in Stötteritz

Am Gustav-Schwabe-Platz fällt eine markante Besonderheit ins Auge des Betrachters: Eine sechs Meter hohe Pyramide, die im Jahr 1903 von der Allgemeinen Deutschen Creditanstalt und der Leipziger Immobiliengesellschaft aufgestellt wurde.

Die Steine stammen von der Bebauung auf dem Grundstück des ehemaligen Ritterguts oberen Teils in Stötteritz. Es handelt sich um Findlinge aus der Saale-Eiszeit. Daher kommt der Name Gletschersteinpyramide.

Findlinge lagerten sich ab, als sich vor rund 150.000 Jahren das Eis sehr weit nach Süden ausbreitete. Der Boden wurde abgeschmirgelt und durch fließendes Wasser unter den Gletschern ausgewaschen. Das sich bewegende Eis nahm die Steine über große Strecken mit, und verteilte sie in der ganzen Landschaft. 

Ein gemütlicher Ruheplatz in dem angrenzenden Park
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Berliner Mauerstück in Stötteritz

Auf einer Wiese an der Holzhäuser Straße in Stötteritz wurde im November 2014 anlässlich des 25. Jahrestages der friedlichen Revolution ein Teil der Berliner Mauer aufgestellt. Das vorhandene Stück wurde mit einer künstlerischen Gestaltung von Michael Möbius (Malerei) und Günther Huniat (Installation Holz/Metall) ergänzt.

Am 15. Juni 1961 sagte Walter Ulbricht: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten." Dennoch wurde am 13. August 1961 mit dem Bau einer Mauer durch Berlin begonnen, die die sowjetische Zone von der Zone der westlichen Alliierten trennen sollte.

Die Arbeiten an der Mauer dauern in den Jahren 1961 / 62 fortlaufend an. Am 19. Juni 1962 wurde hinter einem 100 Meter breiten Streifen noch eine zweite Mauer errichtet.

Auch Politiker wie John F. Kennedy, der West-Berlin am 21. Juni 1963 besuchte, konnten der Trennung Deutschlands nichts entgegen setzen. Nach der Anerkennung der DDR durch die Bundesrepublik im Grundlagenvertrag von 1972, wurden die Grenzanlagen durch eine weitere Mauer mit Beobachtungstürmen ergänzt.

Bis zum Fall der Mauer im November 1989 wurde sie ein Symbol der Teilung Deutschlands, aber auch ein Symbol des Zusammenhalts.

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Rathaus Stötteritz

An der Ecke Holzhäuser / Arnoldstraße steht das im Jahr 1900 erbaute Rathaus von Stötteritz.

Schon 1900 hatte Stötteritz über zehntausend Einwohner. Für die zahlreichen Arbeiter, die wegen der Fabriken oder der Nähe zu Leipzig hierher zogen, wurden neue Häuser gebaut. 1910 wurde Stötteritz ein Stadtteil von Leipzig.

Wappen am Rathaus

 Das Jahreszahl der Erbauung wurde im Pflaster eingelassen.

Seit 2007 befindet sich das Rathaus an einem anderen Ort. Das alte Gebäude ist saniert und enthält nunmehr Wohnungen.
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Die Marienkirche in Stötteritz

Die Stötteritzer Kirche wurde um 1700 erbaut. Zum bedeutendsten Inventar gehört ein um 1480 entstandenes Triptychon, das die Kreuzigung Jesu im Kreise seiner Jünger zeigt.

Stötteritz gehörte schon vor der Reformation kirchlich zu Baalsdorf. 1887 bekam die Gemeinde eine eigenständige Pfarrei. 

Schöner hoher Baum vor der Kirche

 Über dem Eingang befindet sich eine Figurengruppe von Oskar Rassau, geboren am 29. Juli 1843 in Schulenburg bei Hannover, gestorben am 6. Dezember 1912 in Dresden. Abgebildet ist Jesus mit einem armen Greis zu seinen Knien.


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