Rittergut Stötteritz

Einst besaß Stötteritz ein Rittergut oberen und unteren Teils. 1790 bekam das untere Rittergut ein Herrenhaus, das von Christian Felix Weiße (geboren am 28. Januar 1726 in Annaberg, gestorben am 16. Dezember 1804 in Stötteritz) bewohnt wurde.

Die beiden Rittergüter hatten über Jahrhunderte nicht nur umfangreiche Besitzungen, sondern auch die Gerichtsbarkeit. Im Juli 1856 ging diese auf das Kreisamt Leipzig über.

Am Portal erinnert eine Tafel an den früheren Besitzer. Weiße war Schriftsteller und Lyriker. Er verfasste unter anderem Liederbücher, Theateraufführungen und eine 24-bändige Buchreihe für Kinder. 

Blick in den Innenhof

 Nebenwohnhaus, vermutlich früher Stallungen des Gutshofes

 Romantischer Teich an der Nordseite. Er gehörte wahrscheinlich im Mittelalter zu einer Wasserburg, die wie das Rittergut eine Schutzfunktion auf den Ort ausübte.
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Sommerfelder Straße 32 in Stötteritz

Am 24. August 2015 wurde die Sommerfelder Straße um 14 Uhr gesperrt. Am Gebäude Nummer 32 bestand akute Einsturzgefahr. Die Buslinie 79 zwischen Mölkau und Kolmstraße musste umgeleitet werden.

 Im Lauf der Woche einigte sich die Stadtverwaltung auf den Abbruch des Gebäudes von 1886. Dieser begann am 28. August.

Zeugnisse der Geschichte, die niemand mehr haben will.

In Windeseile war von dem prächtigen Haus kaum noch etwas übrig.

Von vier Stock stand zwei Tage nach Beginn der Abbrucharbeiten nur noch das Erdgeschoss.

Strohballen auf der Straße
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Gründerzeithäuser in Stötteritz

Einige Häuser in Stötteritz bedürfen dringend einer Sanierung, wie in der Sommerfelder Straße.

Oft besitzen sie kunstvolle Verzierungen.

Es ist eine schöne Wohngegend. Dennoch verfallen diese Häuser zusehends.

 Ein Verlust ist es, wenn historische Denkmale wie die Hausnummer 32 für immer verloren gehen. Das Gebäude stammte aus dem Jahr 1886, fiel Ende August 2015 teilweise zusammen und musste dann abgebrochen werden.

Das alte Backsteingebäude neben der Hausnummer 32
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Stadtkirche Borna um 1900

Künstler des Motivs war E. Weikert. Borna war seit dem Mittelalter Amtsstadt. Die Kirche St. Marien hat romanische Ursprünge. Martin Luthers Ehefrau Katharina von Bora stammte von hier. Bereits im Jahre 1519 gab es einen evangelischen Pfarrer.
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Die schöne Gegend zwischen Kieritzsch und Pödelwitz

Hinter Kieritzsch befindet sich ein weites Ackerland. Seit ewigen Zeiten sichert der Boden den Menschen ihr Auskommen.

 Links wachsen Rüben, rechts Getreide.

 Durch diese halbseitige Allee mögen unzählige Leute gepilgert sein, ob im Sommer oder Winter.

Aber es liegt ein Schatten über dieser Landschaft. Der Abbau von Braunkohle hat enorme Verwüstungen angerichtet. Eine Energieform, die hoffentlich bald der Vergangenheit angehört.

 Trauerweide

 Gänseblümchen

 Blaue Wiesenblumen

Diese wunderschöne Pappelallee wurde angelegt, um die Felder vor starken Winden zu schützen.

Ein Durchgang bis Pödelwitz ist hier nicht möglich. Das Gelände ist von der Tagebaugesellschaft gesperrt. Bis um 2010 befand sich an dieser Stelle ein Umspannwerk.
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Kraftwerk Lippendorf

Das Kraftwerk Lippendorf liegt in der Nähe von Böhlen und ist seit 1999 in Betrieb. Es wird von der Braunkohle gespeist, die im Tagebau Schleenhain abgebaut wird.

Bahnhof Böhlen Werke

 Förderband mit Schienenbahnhof

 Bahnübergang vor dem Kraftwerk

Älteres Gebäude aus DDR-Zeiten

 Blick von Kieritzsch auf die Kühltürme
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Ehemaliger Standort von Peres im Tagebau Schleenhain

Am Chemiewerk Böhlen weist ein Schild auf eine Verwertungsanlage für Kraftwerksreststoffe hin. Sie trägt den Namen des abgebaggerten Dorfes.

Die Anlage wurde 1999 eingeweiht und dient der Verarbeitung von Asche.

Auf einem Lagerplatz werden die Halden meterhoch aufgetürmt.

Vom alten Dorf Peres sind keinerlei Überreste erhalten. Nichts lässt erahnen, dass hier einmal Menschen gelebt haben.

Langsam holt sich die Natur den verbrauchten Boden zurück.
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Auf den Feldern bei Lippendorf

Westlich von Lippendorf liegt eine von der Landwirtschaft geprägte Gegend.

 An manchen Orten scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. 

Blumen die jedes Jahr aufs Neue sprießen und das Herz erfreuen.

Der Blick auf das Kraftwerk lässt erahnen, wie sehr die Industrie dem Land zugesetzt hat.

Hinter dem Feld ragen die Bauten der Böhlener Chemiewerke empor.

Auf der anderen Seite wächst das Getreide ungestört, so weit das Auge reicht.
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Die Kirche in Kieritzsch

Das bäuerlich geprägte Kieritzsch war schon früh kirchlich selbstständig. Gemeinsam mit Droßdorf und Zöllsdorf gab es ein reges Gemeinschaftsleben.

Um das Jahr 1700 wurde die romanische Kirche im Barock umgestaltet.

Einstmals befand sich hier der Friedhof.

Das elegant anmutende Pfarrhaus stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Denkmal für die im 1. und 2. Weltkrieg gefallenen Soldaten aus Kieritzsch
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Entlang der Pleiße bei Großdeuben

Die Katharinenkirche

 Torhaus mit Schloss

 Pleißenwehr

 Pleißenradweg und Lutherweg

 Blick von der Brücke
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