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Wischstauden

Es ist wahrlich kein großer Ort, der sich hier, jenseits der alten Bahnstrecke, östlich an Groitzsch anschließt. Und doch lässt es sich in Wischstauden gut aushalten. Noch bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es die zwei Dörfer Kleinwischstauden und Großwischstauden, die sich dann zu einer Gemeinde zusammenschlossen. Nach dem Krieg kam diese zur Stadt Groitzsch.

Dorfplatz in Wischstauden

Die Gegend ist noch weitgehend ländlich geprägt. In den zwei ehemals selbstständigen Dörfer gibt es viele Bauernhäuser und zwei alte Rittergutsanlagen. Die Schnauder fließt an Wischstauden vorbei. Dahinter machen es sich die Kleingärtner auf ihrer Datsche gemütlich. Nicht einmal der nahe gelegene Tagebau vermag die Idylle zu stören.

 Rittergut Kleinwischstauden

Ein beliebtes Ausflugsziel ist seit eh und je der Dreilindenberg. Er liegt am nordöstlichen Rand von Wischstauden und ist eigentlich nur ein kleiner Hügel. Früher war er unbewaldet und bot eine großartige Rundumsicht. Heute ist er zugewachsen, aber immer noch eine Attraktion. Gleich daneben gibt es nun auch einen Rastplatz für die müden Wanderer. Geht man den Weg ein Stück ortsauswärts, bietet sich nach wie vor ein guter Blick auf die Stadt Groitzsch.

 Der Dreilindenberg

Blick nach Groitzsch

Rittergut Kleinwischstauden in den 70er Jahren

Fachwerkgehöft

Pony auf der Weide

Gasthof Drei Linden, Großwischstauden, Emil Griebel, 15. August 1897

Gasthof Drei Linden, Großwischstauden, Karl Leinhos, 29. Juni 1914

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