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Pödelwitz

Auf halber Strecke zwischen Groitzsch und Neukieritzsch liegt das Dorf Pödelwitz. Nahebei verläuft die B176, bis zum Ende des 20. Jahrhunderts gab es auch noch eine Bahnstrecke. Pödelwitz besitzt eine eigene Kirche mit Friedhof und war Pfarrei für die umliegenden Dörfer. Heute gehört es zur Kirchgemeinde Groitzsch.

Die Kirche präsentiert sich in einem restaurierten Zustand

Es gab viele Bauernhöfe und auch einen Brauausschank. Rund um Pödelwitz blühte die Landwirtschaft auf fruchtbaren Böden. Jenseits der Bundesstraße befindet sich eine Quarzsandgrube. Der Großstolpener See ist nicht weit entfernt. In jüngster Zeit wurde Pödelwitz durch eine angedachte Vergrößerung des nordwestlich und südöstlich gelegenen Tagebau Schleenhain bedroht. Schon seit Jahren hat die Bergbaugesellschaft Mibrag am Rande des Dorfes einen Firmensitz.

Mibrag-Zentrale

Nach einer Befragung entschlossen sich zahlreiche Bewohner, ihre Häuser zu verlassen und woanders ein neues Leben anzufangen. Für sie wurden in der Stadt Groitzsch Eigenheime gebaut. Andere, denen ihre Heimat ans Herz gewachsen ist, wollen bleiben. Wertvoller Baubestand und die jahrhundertealte Kirche sind erhaltenswert. Die weitere Entwicklung wird von der Bürgerinitiative Pro Pödelwitz mitgestaltet, in der sich eine Reihe von Pödelwitzern und ihren Freunden zusammengetan haben, um den Ort zu retten.

 Kuhweide am Ortsrand

Dorfplatz von Pödelwitz

Ehrenmal für die Gefallenen auf dem Dorfplatz

Bahnhof von Pödelwitz

Hübsches Landgut

Gedenkstein an das 25jährige Regierungsjubiläum Kaiser Wilhelms II am 16. Juni 1913

Feuerwehrgebäude

Kohleförderband zum Tagebau Schleenhain

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