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Carsdorf

Wenig nördlich von Pegau liegt Carsdorf. Der früher selbstständige Ort wurde schon im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Der Name entstand wohl aus der Bezeichnung „Dorf des Carl“. Heute ist es baulich fast mit der Nachbarstadt zusammengewachsen. Die Trennlinie bildet die ehemalige Bahnstrecke nach Neukieritzsch und ein Grünstreifen mit Gärten. Kirchlich gehörte es seit der Reformation zur Stadt Pegau, verwaltungsmäßig seit 1934.

Die ländliche Angerstraße

Wenn man Carsdorf besucht, spürt man die eigene Identität. Rund um die Angerstraße und Teichstraße stehen viele alte Häuser, die zusammen ein harmonisches Gepräge ergeben. Weiter nördlich befindet sich das Industriegebiet Carsdorfer Höhe. Eine Sehenswürdigkeit für Freunde der Luftfahrt und Technik ist der Militärhubschrauber, der vor einem Haus an der kleinen Ortsdurchfahrt aufgestellt ist.

 Hubschrauber an der Carsdorfer Straße

Westlich der Besiedlung führt die Bahnstrecke Leipzig-Pegau-Zeitz-Gera-Saalfeld vorbei. Auf dem anschließenden alten Bergbaugelände entsteht ein neuer Wald mit Pappelbeständen, damit sich die Natur wieder erholen kann. Auf der anderen Seite des Ortes gelangt man über einen Weg am Carsdorfer Teich vorbei in die kleinen Nachbardörfer Weideroda und Zauschwitz.

 Ortseingang von Pegau her

Die Teichstraße

Neuer Wald bei Carsdorf

Kleiner Floßgraben

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