Das Lutherdenkmal in Neukieritzsch

Das Denkmal von Martin Luther und seiner Frau Katharina Luther geborene von Bora, stammt aus Zöllsdorf, einem abgebaggerten Ort in der Nähe. Es wurde auf dem Markt in Neukieritzsch aufgestellt. 

Reformator Martin Luther, geboren am 14. November 1483 in Eisleben, gestorben am 18. Februar 1546 in Eisleben, war das erste Kind von Hans Luder, Hüttenmeister und Ratsherr zu Mansfeld, und seiner Frau Margaretha Lindemann.

Katharina von Bora, geboren am 29. Januar 1499 vermutlich in Lippendorf, gestorben am 20. Dezember 1522 in Torgau, war das Kind von Johann von Bora auf Lippendorf und seiner Frau Anna Margareta von Haugwitz. Sie heiratete am 13. Juni 1525 in Wittenberg Martin Luther.
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Neukieritzsch, der Lutherweg am Markt

Der Markt in Neukieritzsch ist aufgrund des hier befindlichen Lutherdenkmals eine Station auf dem 550 Kilometer langen Lutherweg durch Sachsen. Der erste Abschnitt wurde im Jahre 2011 eingeweiht.
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Neukieritzsch, evangelisch-lutherische Katharina-von-Bora-Kirche

Seit 1998 gibt es in Neukieritzsch die Katharina-von-Bora-Kirche, die zu Ehren der Frau von Martin Luther benannt wurde.


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Neukieritzsch, Katharina-von-Bora-Straße

Vom Markt bis zum Rathaus führt diese Straße, die den Namen von Katharina von Bora trägt.
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Leipzig, Umbauarbeiten am Oelßner`s Hof

Stand September 2014. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Pelzhändlerhaus von der Jahrhundertwende um 1900. Es wurde ab 1896 durch den Kommerzienrat Wilhelm Oelßner erbaut.


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Leipzig, das Alte Rathaus

Im September 2014
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Leipzig, Zimmermannsches Kaffeehaus

Diese Tafel erinnert an das Haus, in dem Johann Sebastian Bach mit einem Collegium der Universität von 1729 bis etwa 1743 vor Publikum auftrat.
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Leipzig, Blick auf das City-Hochhaus

Links davon steht das neue Universitätsgebäude, rechts davon das Gewandhaus.

 Teilansicht der Altstadt
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Leipzig, die neue Propsteikirche

Vom Turm des Neuen Rathauses, in Richtung Südvorstadt

Aufgenommen im September 2014
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Leipzig, Neues Rathaus

Innenhof

Durchgang unter dem Rathaus
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Leipzig, Innenansichten vom Neuen Rathaus

Eine Ausstellung zur Geschichte des Neuen Rathauses im Turm. Sie kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Eine Art Lift, "Paternoster" genannt
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Die Kirche in Wachau

Seit Jahrzehnten steht sie als Ruine da.
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Das Innere der Kirche in Wachau

Blick vom Eingang in den Innenraum

Eine ehemalige Treppe mit einer Blume verziert

Altarbereich

Taufstein und Andachtsraum

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Trauerweide vor dem Pfarrhaus in Wachau


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Dorfteich in Wachau


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Auf dem Land zwischen Markkleeberg und Wachau

Spaziergang Richtung Wachau

 Ein Bienenwagen

Felder am Rand von Wachau
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Dreiherrenstein Maltitz

Rund acht Kilometer südlich von Groitzsch treffen beim Ortsteil Maltitz die Landesgrenzen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aufeinander. Die Gegend ist bäuerlich, aber auch durch langjährigen Tagebau geprägt. Die anliegenden Gemeinden auf der anderen Seite sind Elsteraue und Lucka. 2007 wurde vor dem Gelände der Glaswerke Maltitz, am Verbindungssträßchen nach Langendorf, ein neuer Dreiherrenstein aufgestellt.

 Der Dreiherrenstein im Mai 2009

Hier begegnen sich die Grenzen von Mitteldeutschland. Einem Gebiet, das von Salzwedel bis Sonneberg und von Eisenach bis Görlitz jeweils bis an die 400 Kilometer reicht. Darin lebten Germanen, Slawen und Kelten, sowie eine Vielzahl unterschiedlicher Stämme. Auch die Römer hinterließen in Thüringen ihre Spuren. Schon früher trugen die Grafschaften und Herzogtümer oft den Beinamen „Sachsen“, wie Sachsen-Altenburg oder Sachsen-Coburg-Gotha.

Grenze zu Sachsen-Anhalt am Sträßchen nach Langendorf

Da steckt nicht nur Geschichte drin. Seit dem Ende der DDR arbeiten die drei Länder wieder eng zusammen, ob in der Bildung, im Beruf oder im öffentlichen Bereich. Daher handelt es sich beim Dreiherrenstein um einen Ort von hoher kultureller und touristischer Bedeutung. Im Juli 2013 war der Zugang jedoch nicht mehr möglich. Das Gelände war abgesperrt, der Stein rundherum von Gras zugewachsen.

 Der Stein im Juli 2013

Im Rahmen einer Neuordnung wollen die Länder mehrere Hektar ihres Gebietes tauschen, um hier einen Gewerbepark anlegen zu können. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich seit Jahren schon ein Windpark.

 Thüringen/Sachsen

 Sachsen/Sachsen-Anhalt
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Wischstauden

Es ist wahrlich kein großer Ort, der sich hier, jenseits der alten Bahnstrecke, östlich an Groitzsch anschließt. Und doch lässt es sich in Wischstauden gut aushalten. Noch bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es die zwei Dörfer Kleinwischstauden und Großwischstauden, die sich dann zu einer Gemeinde zusammenschlossen. Nach dem Krieg kam diese zur Stadt Groitzsch.

Dorfplatz in Wischstauden

Die Gegend ist noch weitgehend ländlich geprägt. In den zwei ehemals selbstständigen Dörfer gibt es viele Bauernhäuser und zwei alte Rittergutsanlagen. Die Schnauder fließt an Wischstauden vorbei. Dahinter machen es sich die Kleingärtner auf ihrer Datsche gemütlich. Nicht einmal der nahe gelegene Tagebau vermag die Idylle zu stören.

 Rittergut Kleinwischstauden

Ein beliebtes Ausflugsziel ist seit eh und je der Dreilindenberg. Er liegt am nordöstlichen Rand von Wischstauden und ist eigentlich nur ein kleiner Hügel. Früher war er unbewaldet und bot eine großartige Rundumsicht. Heute ist er zugewachsen, aber immer noch eine Attraktion. Gleich daneben gibt es nun auch einen Rastplatz für die müden Wanderer. Geht man den Weg ein Stück ortsauswärts, bietet sich nach wie vor ein guter Blick auf die Stadt Groitzsch.

 Der Dreilindenberg

Blick nach Groitzsch

Rittergut Kleinwischstauden in den 70er Jahren

Fachwerkgehöft

Pony auf der Weide

Gasthof Drei Linden, Großwischstauden, Emil Griebel, 15. August 1897

Gasthof Drei Linden, Großwischstauden, Karl Leinhos, 29. Juni 1914
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Großstolpen

Das östlich von Groitzsch gelegene Dorf bestand ursprünglich aus Kleinstolpen und Großstolpen. Es kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Kirchlich gehörte es stets zu Pödelwitz. Die Bewohner hatten von der Landwirtschaft ein gutes Auskommen. Die Schnauder versorgte sie mit Wasser. Noch heute sieht man im Ort viele historische Bauerngüter.

 Dorfplatz in Großstolpen

Seit 1909 hatte Großstolpen einen Bahnhof an der Strecke Neukieritzsch-Groitzsch-Pegau. Damit war es verhältnismäßig gut angebunden, denn die Menschen konnten jetzt schnell auch in die Großstadt Leipzig und an weiter entfernte Ziele gelangen. Während der DDR-Zeit wurden die familiär geführten Bauernhöfe zu LPGs zusammengeschlossen.

                 Kuh in Großstolpen                 

Nachdem Großstolpen im Laufe der Jahre einige Dörfer der Umgebung eingemeindet hatte, übernahm die Stadt Groitzsch 1996 die Amtsgeschäfte. 1997 wurde der Personenverkehr auf der Bahnstrecke eingestellt. Seither wird Großstolpen nur noch durch einen Bus bedient, der aber nicht sonntags fährt. Per Auto ist der Ort über die B176 erreichbar.

 Maibaum

Ausgestorben ist Großstolpen heute keineswegs. Es gibt ein kulturelles Dorfleben, zu dem auch das Aufstellen des Maibaums gehört. An der Bundesstraße befindet sich ein beliebtes Eiscafé, wo sich nicht nur Menschen aus dem Ort, sondern auch viele Groitzscher und Ausflügler treffen. Nicht zuletzt kommen besonders in den Sommermonaten die Besucher von weither, um im Großstolpener See zu baden, sich zu sonnen oder in der Gegend spazierenzugehen.

 Großstolpener See

Bahnstrecke nach Neukieritzsch

Radweg nach Borna
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Pödelwitz

Auf halber Strecke zwischen Groitzsch und Neukieritzsch liegt das Dorf Pödelwitz. Nahebei verläuft die B176, bis zum Ende des 20. Jahrhunderts gab es auch noch eine Bahnstrecke. Pödelwitz besitzt eine eigene Kirche mit Friedhof und war Pfarrei für die umliegenden Dörfer. Heute gehört es zur Kirchgemeinde Groitzsch.

Dorfkirche Pödelwitz

Es gab viele Bauernhöfe und auch einen Brauausschank. Rund um Pödelwitz blühte die Landwirtschaft auf fruchtbaren Böden. Jenseits der Bundesstraße befindet sich eine Quarzsandgrube. Der Großstolpener See ist nicht weit entfernt. In jüngster Zeit wurde Pödelwitz durch eine angedachte Vergrößerung des nordwestlich und südöstlich gelegenen Tagebau Schleenhain bedroht. Schon seit Jahren hat die Bergbaugesellschaft Mibrag am Rande des Dorfes einen Firmensitz.

Mibrag-Zentrale

Nach einer Befragung entschlossen sich zahlreiche Bewohner, ihre Häuser zu verlassen und woanders ein neues Leben anzufangen. Für sie wurden in der Stadt Groitzsch Eigenheime gebaut. Andere, denen ihre Heimat ans Herz gewachsen ist, wollen bleiben. Wertvoller Baubestand und die jahrhundertealte Kirche sind erhaltenswert. Die weitere Entwicklung wird von der Bürgerinitiative Pro Pödelwitz mitgestaltet, in der sich eine Reihe von Pödelwitzern und ihren Freunden zusammengetan haben, um den Ort zu retten.

 Kuhweide am Ortsrand

Dorfplatz von Pödelwitz

Ehrenmal für die Gefallenen

Bahnhof von Pödelwitz

Hübsches Landgut

Gedenkstein an das 25jährige Regierungsjubiläum Kaiser Wilhelms II am 16. Juni 1913

Feuerwehrgebäude

Kohleförderband zum Tagebau Schleenhain
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