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Schloss Eythra

Eines der letzten Überbleibsel der Ortschaft Eythra - die Lindenallee. Tausende Bewohner mussten in den achtziger Jahren wegen der Braunkohle ihre Häuser verlassen und in andere Gemeinden umziehen. Wenn die Wende nicht gewesen wäre und niemand gegen den Tagebau protestiert hätte, gäbe es dieses herrliche Naturdenkmal bestimmt auch nicht mehr.

 Im Laufe seiner über 500jährigen Geschichte wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer. Als bedeutende Gutsfamilien seien u. a. die von Pflugk, Reichsgrafen von Werthern und von Rechenberg genannt. Sie hatten nicht nur die Herrschaft über Eythra, sondern zeitweise auch Bösdorf und Zitzschen.

Das Trianon gehörte zum Schloss Eythra. 2002 wurde der Tempel an originaler Stelle wiedererrichtet. Er steht leicht erhöht auf einem Platz am Ende der Lindenallee. Hier befinden sich auch verschiedene Kunstdenkmale, wie die Werthernschen Sarkophage, der Grabstein von Johann Christoph Leuschner, eine Grenzsäule der sächsisch-preußischen Grenze und viele mehr.

Man erreicht den Platz nach einer Wanderung vom Zwenkauer Hafen bis zum Aussichtspunkt. Kurze Zeit später geht es an der Lindenallee links ab. Oder von der Zwenkauer Kirche zum Eythraer Weg und dann ins Eichholz, immer geradeaus und nach ca. zehn Minuten Wanderung vor einer Brücke links ab.

Sarkophag-Rest der Gutsfamilie von Werthern (ab 1719)

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