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Prößdorf

Im Osten Thüringens liegt Prößdorf, nur zwei Kilometer von der Stelle entfernt, an der sich die Landesgrenzen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen treffen. Es ist ein kleiner Ort, der zu Lucka gehört. In der Umgebung gab und gibt es Braunkohletagebau, eine Anzahl Nachbardörfer sind dadurch verschwunden.

Rittergut Prößdorf

Prößdorfs bedeutendstes Baudenkmal ist das Rittergut aus dem 16. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert wurde es von dem preußischen Hofrat von Tettenborn-Holderrieder erworben. Er stellte hier steinerne Kunstwerke auf, von denen einige bis heute erhalten sind. Eine konzeptionell hervorragende Gesamtanlage mit schönen Eingangstoren, Ententeichen und historischen Gebäuden versprüht noch den Charme der alten Zeiten. Das Gelände befindet sich in einem unrestaurierten Zustand, kann aber jederzeit begangen werden.

Eingangstore

Bei der Prößdorfer Kirche handelt es sich um einen neugotischen Bau aus dem 19. Jahrhundert. Die Geschichte der Kirche ist eng verknüpft mit der früheren Bedeutung Prößdorfs, als Menschen aus allen Richtungen das Rittergut besuchten. Seit einer Sanierung dient sie als Veranstaltungsort und Raum für standesamtliche Eheschließungen.

Prößdorfer Kirche

Durch die Flutung eines Restlochs entstand in den Sechzigerjahren der Prößdorfer See. Er befindet sich am östlichen Ortsrand. Die Wasserfläche ist überschaubar, bietet aber einige Reize. Baden und Tauchen sind möglich. Für motorisierte Reisende gibt es in der Nähe des Badebereichs einen Parkplatz.

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