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Großer Goitzschesee

Früher war Bitterfeld ein stark industriell geprägter Ort an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Sachsen. Die Luftverschmutzung war extrem hoch. Wer hier wohnte, musste viele Einschränkungen in Kauf nehmen. Doch die Zeiten haben sich gewandelt. In einem riesigen Tagebaugebiet rund um die Stadt entstanden durch den Einfluss der Mulde einige neue Seen.

 Marina Bitterfeld

Schon zu DDR-Zeiten wurde der Muldestausee angelegt. Nach der Wende waren es der Seelhausener See und ein Verbund von Holzweißiger, Zöckeritzer, Paupitzscher, Neuhäuser See und Ludwigsee. Das Zentrum bildet jedoch der Große Goitzschesee, auch Bernsteinsee genannt. Seine Ausdehnung ist weitaus größer als Bitterfeld und erstreckt sich bis zu den Orten Mühlbeck und Pouch. Langfristige Tourismuskonzeptionen wurden frühzeitig erstellt.

 Der Pegelturm

Hier findet der Besucher zwei Wassersportzentren, die Marina Bitterfeld mit dem Nachbau einer Dschunke, den Aussichtsturm Pegelturm, Uferpromenaden mit Cafés und Buden, Strände und viel Natur. Rad- und Wanderwege machen es möglich, den See immer wieder aufs Neue zu entdecken. Darüber hinaus sind einige Bereiche vom BUND erworben worden und stehen unter Naturschutz. Mit dem Schiff kann man den Goitzschesee von der Anlegestelle bei Mühlbeck noch besser erkunden.

Feriendorf Mühlbeck

Für die Übernachtungsgäste stehen ein Campingplatz am Rande von Bitterfeld und ein Feriendorf in Mühlbeck zur Verfügung. Am Muldestausee befindet sich das Heide-Camping Schlaitz. Apartments der gehobenen Klasse gibt es in der Villa am Bernsteinsee. Dabei handelt es sich um einen restaurierten Prachtbau aus der Gründerzeit nahe Bitterfeld, in dem es auch ein Restaurant mit Außenwirtschaft gibt.

Villa am Bernsteinsee

Die Anfahrt erfolgt von der Autobahn 9 aus Halle / Leipzig / Berlin über Bitterfeld. Der nächste Bahnhof ist Bitterfeld und liegt an der ICE-Strecke Berlin-Nürnberg-München, regional auch gut mit Nahverkehrszügen erreichbar. Am östlichen Stadtrand von Bitterfeld beginnt der See. Entlang des Ufers sind Parkplätze ausgewiesen, die teils kostenpflichtig sind.

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