Schloss Hubertusburg in Wermsdorf

Die Schlossanlage ist so groß und prachtvoll, dass sie einen eigenen Namen verdient. Sie wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg erbaut und im reichen Barock ausgestattet. Ein Teil des Schlosses sowie die katholische Schlosskapelle können besichtigt werden. Der Rest der Gebäude wird hauptsächlich als Psychiatrisches Krankenhaus genutzt.

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Innenhof vom Schloss Hubertusburg in Wermsdorf

Nach einer umfangreichen Restaurierung erlangte das Schloss wieder seine volle Schönheit. Der Innenhof ist sehr gepflegt und mutet mit seinen Statuen und Zierbäumen recht künstlerisch an.


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Das Jagdschloss in Wermsdorf

Das Anwesen stammt vom Beginn des 17. Jahrhunderts und befindet sich im Herzen der Gemeinde. Es wird heute als Rathaus und Touristeninformation genutzt.

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Evangelische Kirche Wermsdorf

Im 16. Jahrhundert gehörte die Pfarrkirche zur Propstei Wurzen. Das Dorf im Amt Mutzschen erlitt im Dreißigjährigen Krieg Zerstörungen, und die Kirche wurde danach im Barockstil wieder aufgebaut.

 Schon 1871 hatte Wermsdorf um die 2000 Einwohner. Die meisten davon waren evangelisch. Daneben gibt es bis heute die katholische Kapelle im Schloss Hubertusburg.

Alte Grabplatte

Dem Fürsten Bismarck, gestiftet von der Liedertafel Wermsdorf im Jahr 1900
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Sowjetischer Ehrenfriedhof in Wermsdorf

Vom Schloss Hubertusburg führt die Straße "Am Fasanenholz" ortsauswärts. Hier trifft man auf den örtlichen Friedhof, an dessen Seite sich ein sowjetischer Ehrenfriedhof befindet.

 Die Begräbnisstelle enthält 15 Gräber von sowjetischen Soldaten und Offizieren, die in den letzten Kriegstagen in der Nähe von Wermsdorf gefallen sind.

Schon vor Jahrzehnten hat die sowjetische Armee Sachsen verlassen. Heute sind die Gräber ein bleibendes Mahnmal an den Krieg.

Auf der Gedenksäule befindet sich eine Inschrift in russischer Sprache.

Auch wenn die Gestaltung mit ihren roten Stelen und den Sternen aus moderner Sicht befremdlich wirkt, kann man diesen Ort als wertvolle Dokumentation der Zeitgeschichte betrachten. 


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Rötha

Zwischen Leipzig und Borna liegt die Kleinstadt Rötha inmitten des Neuseenlandes. Gleich zu Beginn präsentiert sich der voluminöse Wasserturm, der von ringsherum gut sichtbar ist. Fährt man weiter in die Stadt hinein, gelangt man zum Markt, der ein guter Ausgangspunkt für Erkundungen ist. Er wird von Straßen mit alten Bürgerhäusern umgeben. Hier befinden sich auch die Geschäfte, das Rathaus, die Kirchen. An der Nordseite des Marktes führt eine Straße zum alten Bahnhof, der schon seit vielen Jahren ungenutzt sein Dasein fristet.

Stausee mit Wasserturm

Doch sieht man sich im Stadtkern um, wird man auf zwei besondere Sehenswürdigkeiten treffen: Es sind die Stadtkirche St. Georg und die Kirche St. Marien, die nur wenig voneinander entfernt zu finden sind. Während die Stadtkirche romanische Elemente enthält und im Mittelalter erbaut wurde, stammt die Marienkirche aus dem 16. Jahrhundert. Zur Ausstattung zählen jeweils barocke Orgeln von Gottfried Silbermann (1683-1753).

 Stadtkirche St. Georg

Er war der berühmteste Orgelbauer seiner Zeit und hinterließ seine Werke in einer breiten Auswahl von sächsischen Gotteshäusern, aber auch im elsässischen Straßburg. Die Marienkirche sollte ursprünglich eine Wallfahrtskirche werden, wurde aber nie ganz fertiggestellt. Sie befindet sich auf dem Röthaer Friedhof, und an ihrer Außenmauer sind historische Grabsteine zu sehen.

 St. Marien

Vor dem Zweiten Weltkrieg war Rötha in der ganzen Region wegen seiner Obstweinschänke bekannt: Die Menschen kamen von weither, um es sich hier im schattigen Garten gut gehen zu lassen. Sie saßen gemütlich unter hohen Bäumen auf Bierbänken oder im Pavillon. In Rötha befand sich auch das prächtige Schloss des Freiherrn von Friesen. Dazu gab es im benachbarten Gaulis den Fortunapark, ein parkartiges Anwesen mit Aussichtsturm und botanischen Anlagen.

 Die Obstweinschänke 1935

Vor allem durch den Tagebau ging die Schönheit der Gegend und damit auch dieser Attraktionen verloren. Sie konnten sich nicht bis in unsere Zeiten retten. Aber noch heute gibt es die Röthaer Fruchtsaftkelterei, die mit ihren Getränken Märkte in ganz Deutschland und dem Ausland beliefert. Die einzigartige Geschichte der Obstverarbeitung und auch der ganzen Stadt wird im Heimatmuseum in der Straße der Jugend 5 beleuchtet.

 Der Markt

Unbedingt besuchen sollte man den angrenzenden Stausee. Der Rundweg verläuft am Wasser entlang und ermöglicht schöne Ausblicke. Zur Rast stehen auch Bänke bereit. Westlich des Sees befindet sich die Gauliser Mühle, ein historisches Kleinod. Im Süden liegt das Trachenauer Wehr, wo das Wasser der Pleiße aufgestaut wird. Von dort führt der Pleiße-Radweg nach Leipzig.

 Rundweg um den Stausee
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Prößdorf

Im Osten Thüringens liegt Prößdorf, nur zwei Kilometer von der Stelle entfernt, an der sich die Landesgrenzen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen treffen. Es ist ein kleiner Ort, der zu Lucka gehört. In der Umgebung gab und gibt es Braunkohletagebau, eine Anzahl Nachbardörfer sind dadurch verschwunden.

Rittergut Prößdorf

Prößdorfs bedeutendstes Baudenkmal ist das Rittergut aus dem 16. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert wurde es von dem preußischen Hofrat von Tettenborn-Holderrieder erworben. Er stellte hier steinerne Kunstwerke auf, von denen einige bis heute erhalten sind. Eine konzeptionell hervorragende Gesamtanlage mit schönen Eingangstoren, Ententeichen und historischen Gebäuden versprüht noch den Charme der alten Zeiten. Das Gelände befindet sich in einem unrestaurierten Zustand, kann aber jederzeit begangen werden.

Eingangstore

Bei der Prößdorfer Kirche handelt es sich um einen neugotischen Bau aus dem 19. Jahrhundert. Die Geschichte der Kirche ist eng verknüpft mit der früheren Bedeutung Prößdorfs, als Menschen aus allen Richtungen das Rittergut besuchten. Seit einer Sanierung dient sie als Veranstaltungsort und Raum für standesamtliche Eheschließungen.

Prößdorfer Kirche

Durch die Flutung eines Restlochs entstand in den Sechzigerjahren der Prößdorfer See. Er befindet sich am östlichen Ortsrand. Die Wasserfläche ist überschaubar, bietet aber einige Reize. Baden und Tauchen sind möglich. Für motorisierte Reisende gibt es in der Nähe des Badebereichs einen Parkplatz.
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Karl-Liebknecht-Straße

04107 Leipzig (Zentrum-Süd), 04275 Leipzig (Südvorstadt) und 04277 Leipzig (Connewitz)

Die Karl-Liebknecht-Straße ist die Verbindung vom Leipziger Zentrum zum Connewitzer Kreuz. Sie hat eine Länge von fast drei Kilometern und führt durch das Zentrum-Süd und die Südvorstadt. Ihr Hauptmerkmal ist die geschäftige Mischung aus Wohn-, Freizeit- und Arbeitsplatz.

 Leipziger Verkehrsbetriebe im nördlichen Teil der Straße

In diesem Teil der Stadt leben viele junge Menschen wie etwa Studenten, aber auch Bürger, die die Nähe zum Zentrum schätzen. Zu den universitären Einrichtungen hat man nur kurze Wege, und im direkten Umfeld der Karl-Liebknecht-Straße liegen die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur sowie die Hochschule für Telekommunikation. Zu den Grüngürteln Clara-Zetkin-Park und Leipziger Ratsholz sind es nur kurze Wege.

 Ecke Kurt-Eisner-Straße

Dies alles bewirkte eine abwechslungsreiche und offene Entwicklung des Wohnviertels. Rund um die Karl-Liebknecht-Straße finden sich heute eine Menge beliebter Kneipen, Restaurants, Geschäften und Kulturbetrieben. Eine hohe Anzahl von Gebäuden wurde während der Gründerzeit erbaut und nach der Wende aufwändig restauriert. Auf dem breiten Fußweg lässt es sich gut flanieren, und auch von außerhalb kommen viele Leute hierher, um den Abend zu verbringen. Schon längst ist die Karl-Liebknecht-Straße quasi zu einer Ergänzung des Zentrums geworden.

 Ecke Alfred-Kästner-Straße

Ein großer Ort kirchlichen Lebens ist die im 19. Jahrhundert erbaute neugotische Peterskirche. Es gibt aber noch weitere Gotteshäuser, wie die Andreaskirche oder die Paul-Gerhardt-Kirche in der Nähe vom Connewitzer Kreuz. Dazu kommen noch mehr, die nur wenige hundert Meter von der Karl-Liebknecht-Straße entfernt sind.

 Die Peterskirche

Die Straßenbahnlinien 10 und 11 befahren die gesamte Länge von Nord nach Süd und haben hier einige Haltestellen. Die Linie 9 nach Markkleeberg-West biegt erst auf Höhe der Richard-Lehmann-Straße ein. Alle drei fahren dann zum Connewitzer Kreuz, wo sich der südlichste Punkt der Karl-Liebknecht-Straße befindet. Dort treffen die Straßenbahn- und Buslinien aufeinander und werden vom immerwährenden Autoverkehr umspült.
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Meyersdorf

04207 Leipzig (Kleinzschocher), Herrmann-Meyer-Straße

Die Stiftung Meyer`sche Häuser in Leipzig geht auf Herrmann Julius Meyer, den großen deutschen Verleger zurück. Um die Jahrhundertwende des 19./20. Jahrhunderts ließ er an verschiedenen Stellen in Leipzig über 2000 bezahlbare Wohnungen für Arbeiter erbauen. Diese sind in Eutritzsch, Kleinzschocher, Lindenau und Reudnitz.

 An der Herrmann-Meyer-Straße

Die größte Anlage umfasst über 1200 Wohnungen und befindet sich in Kleinzschocher, südlich der Ratzelstraße an der Grenze zu Grünau. Die Gebäude gruppieren sich um parkartig ausgestaltete Innenhöfe, deren Zentrum das Oval mit der Herrmann-Meyer-Straße bildet. Sie wurden unter Verwendung von Backsteinen errichtet. Die Wohnungen haben einen bis vier Räume und verfügen über einen Balkon. Zum Innenhof hin sind sie ruhig gelegen.

 Grünanlage im Innenhof

In der Nachbarschaft gibt es eine gute Infrastruktur mit Schulen, Geschäften und Straßenbahnhaltestellen, die eine regelmäßige Anbindung ans Leipziger Zentrum gewährleisten. Die Stiftung Meyer`sche Häuser gibt es bis heute. Noch immer vermietet sie laufend Wohnungen zu annehmbaren Mietpreisen.
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Kulkwitzer See

04207 Leipzig (Lausen-Grünau), Seestraße 1

Den Kulkwitzer See gibt es bereits seit den Sechzigerjahren. Er liegt vor den Toren von Leipzig, am westlichen Rand der Stadt. Einerseits ist er ein Naherholungsziel für die Einwohner von Markranstädt und der Neubausiedlung Grünau, andererseits verfügt er auch über einen Campingplatz mit Blockhäusern und Finnhütten für Gäste von außerhalb.

 Blick vom Rodelberg nach Markranstädt

Rund um den See ziehen sich Wanderwege, die sich wegen der schönen Aussichten zu jeder Jahreszeit lohnen. Auf Markranstädter Gebiet gibt zwei öffentliche Strandbäder, während der Campingplatz am Nordufer schon zu Leipzig gehört. An sportlichen Aktivitäten sind Segeln, Boot und Kajak fahren und Tauchen möglich, es sind auch Tauchschulen vorhanden.

 Südufer

Auf Leipziger Seite umgeben noch einige Kleingärten das Ufer. Hier liegt auch das alte Dorf Lausen, das heute den Plattenbauten Grünaus gegenüber steht. Die Endhaltestelle Lausen der Leipziger Straßenbahn ist nur wenige hundert Meter vom See entfernt. Zwischen ihr und dem Gewässer liegt der Rodelberg, den man besteigen kann und eine großartige Aussicht hat. Rund um den Berg befinden sich von Künstlern gestaltete Skulpturen.
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Kahnsdorf

Welche Veränderungen die Leipziger Tagebaulandschaft nehmen würde, hätte man kurz nach der Wende nicht für möglich gehalten. Zwei der neuen Gewässer sind der Kahnsdorfer und Hainer See. Hier kann beobachtet werden, wie sich das Wasser seinen Lebensraum erobert und damit eine neue Natur bildet. Im Zentrum liegt Kahnsdorf mit seinen Ortsteilen Pürsten und Zöpen. Früher fast komplett von Tagebau umgeben, sieht die Zukunft für das hübsche Dorf nun wieder besser aus.

Kahnsdorf

Die alten Häuser, gepflegte Straßenzüge, eine gemütliche Kirche und ein Herrenhaus. Heute herrscht wieder eine angenehme Atmosphäre in Kahnsdorf. Dazu tragen auch die Konzeptionen für den Tourismus im Leipziger Neuseenland bei. Es gibt wieder eine Infrastruktur mit Rad- und Wanderwegen. Die Ausflügler kommen gerne und bummeln auf der Uferpromenade am Hainer See entlang. Dort herrscht rege Bauaktivität. Direkt am Wasser, der so genannten „Lagune“, entstanden moderne Stelzenhäuser, die teils über eine eigene Anlegestelle verfügen.

 Hainer See

Am Rande von Kahnsdorf steht das schlossartige Herrenhaus. Es ist von einem Garten umgeben, und nur ein schmaler Grünstreifen trennt es vom See. Das Hauptgebäude präsentiert sich heute wieder in einem restaurierten Zustand. Ländliche Häuser, Gehöfte und Fachwerk prägen das Dorf. Das geistliche Zentrum ist die evangelische Sankt-Laurentius-Kirche. Sie ist die Pfarrkirche von Zöpen und der umliegenden Orte, die heute zu Kahnsdorf zusammengewachsen sind.

 Sankt Laurentius

Noch mehr ist für die Zukunft geplant: Ferienwohnungen sind im Entstehen, der Uferbereich wird renaturiert und Freizeitzwecken zugeführt. Im Osten des Hainer Sees schließt sich das Haubitzer Becken an, ein ebenfalls geflutetes Tagebauloch. Der Pleiße-Radweg führt westlich an Kahnsdorf vorbei. Von diesem gibt es einen Abzweig, und über eine lange Kastanienallee kommt man direkt hierher.

 Fachwerkprunk

Der nächste Bahnhof ist Neukieritzsch. Auch für Fußgänger ist der Weg von dort durchgängig begehbar (mit Querung der Landstraße nach Rötha), die reine Laufzeit beträgt pro Strecke etwa 45 Minuten.
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Deutzen

Ursprünglich war Deutzen ein altes Dorf mit Pfarrkirche und einem Rittergut. Wegen eines Tagebaus wurden die Bewohner in den sechziger Jahren umgesiedelt. Der ehemalige Standort befindet sich heute im Speicherbecken Borna.

 Ortsrand von Deutzen

Deutzen liegt an der Staatsstraße 50 von Borna nach Lucka, ein Abzweig führt nach Regis-Breitingen. An der Strecke Leipzig-Altenburg verfügt Deutzen über einen Bahnhalt. Vor Ort gibt es alles, was man zum Leben braucht: Eine Kirche, Schule, Kindertagesstätte, ein paar Geschäfte des täglichen Bedarfs, Kleingärten, einen Sportplatz und Kulturpark. Bemerkenswert sind die zwei Wassertürme, einer im Norden und einer im Süden.

 Wasserturm

Die größte Besonderheit ist die katholische Kirche St. Konrad, die für die Arbeiter aus Bayern und Schlesien gebaut wurde. Sie stammt aus den fünfziger Jahren und ist wohl ein Unikum in dieser sonst evangelisch geprägten Gegend. Ein Merkmal ist die Statue der Heiligen Barbara im Eingangsbereich. Sie ist die Schutzpatronin der Bergleute.

 Katholische Kirche St. Konrad

Östlich von Deutzen liegt das im Volksmund auch „Adria“ genannte Speicherbecken Borna. Es entstand aus einem Tagebau heraus. Die Zugänge sind verhältnismäßig leicht zu finden. Rundherum zieht sich ein Wanderweg, es gibt auch Rastplätze und Stege, die ins Wasser reichen. Auch die Nachbarorte Borna und Regis-Breitingen grenzen an den See. Bei Borna ist ein Surfstrand vorhanden. In der Nähe der Adria liegt der Kulturpark Deutzen. Es ist ein öffentlicher Garten mit Baumbestand und Veranstaltungsbereichen für alle Generationen.

 Blick auf die Adria

Den besten Eindruck der Tagebaulandschaft kann man sich am Aussichtspunkt bei Deutzen machen. Von Borna kommend durchquert man den Ort, der Straße immer geradeaus Richtung Lucka und über die Bahngleise, und biegt dann gleich rechts ab. Früher war Heuersdorf der nächstgelegene Ort, aber wurde 2008 bis 2010 abgerissen.

 Aussichtspunkt Tagebau Schleenhain

Das Dröhnen der Bagger vereint sich mit den Signalen der Kohlebänder. Eine kleine Ausstellung vermittelt dem Besucher das nötige Hintergrundwissen.
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Goitzschesee

Früher war Bitterfeld ein stark industriell geprägter Ort an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Sachsen. Die Luftverschmutzung war extrem hoch. Wer hier wohnte, musste viele Einschränkungen in Kauf nehmen. Doch die Zeiten haben sich gewandelt. In einem riesigen Tagebaugebiet rund um die Stadt entstanden durch den Einfluss der Mulde einige neue Seen.

 Marina Bitterfeld

Schon zu DDR-Zeiten wurde der Muldestausee angelegt. Nach der Wende waren es der Seelhausener See und ein Verbund von Holzweißiger, Zöckeritzer, Paupitzscher, Neuhäuser See und Ludwigsee. Das Zentrum bildet jedoch der Große Goitzschesee, auch Bernsteinsee genannt. Seine Ausdehnung ist weitaus größer als Bitterfeld und erstreckt sich bis zu den Orten Mühlbeck und Pouch. Langfristige Tourismuskonzeptionen wurden frühzeitig erstellt.

 Der Pegelturm

Hier findet der Besucher zwei Wassersportzentren, die Marina Bitterfeld mit dem Nachbau einer Dschunke, den Aussichtsturm Pegelturm, Uferpromenaden mit Cafés und Buden, Strände und viel Natur. Rad- und Wanderwege machen es möglich, den See immer wieder aufs Neue zu entdecken. Darüber hinaus sind einige Bereiche vom BUND erworben worden und stehen unter Naturschutz. Mit dem Schiff kann man den Goitzschesee von der Anlegestelle bei Mühlbeck noch besser erkunden.

Feriendorf Mühlbeck

Für die Übernachtungsgäste stehen ein Campingplatz am Rande von Bitterfeld und ein Feriendorf in Mühlbeck zur Verfügung. Am Muldestausee befindet sich das Heide-Camping Schlaitz. Apartments der gehobenen Klasse gibt es in der Villa am Bernsteinsee. Dabei handelt es sich um einen restaurierten Prachtbau aus der Gründerzeit nahe Bitterfeld, in dem es auch ein Restaurant mit Außenwirtschaft gibt.

Villa am Bernsteinsee

Die Anfahrt erfolgt von der Autobahn 9 aus Halle / Leipzig / Berlin über Bitterfeld. Der nächste Bahnhof ist Bitterfeld und liegt an der ICE-Strecke Berlin-Nürnberg-München, regional auch gut mit Nahverkehrszügen erreichbar. Am östlichen Stadtrand von Bitterfeld beginnt der See. Entlang des Ufers sind Parkplätze ausgewiesen, die teils kostenpflichtig sind.
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