Lindennaundorf - Bockwindmühle

Landkreis: Leipzig

Straße: Festwiese Priesteblicher Straße

PLZ, Ort: 04420 Markranstädt OT Lindennaundorf

Internetseite: www.muehle-lindennaundorf.de

Information: Ansprechpartner: Jens Schwertfeger, Bienitzstr. 19, 04420 Markranstädt
Tel.: (0341) 44 26 380
jens.schwertfeger (at) heimatverein-frankenheim-lindennaundorf.de

Öffnungszeiten: Siehe Internetseite

Führungen: Ja

Für Kinder ab: 4 Jahre

Für Behinderte geeignet: Nein

Beschreibung:

Die ursprüngliche Bockwindmühle wurde im Jahr 1848 von Carl Friedrich Kanold am Rande des Ortsteils Lindennaundorf erbaut. Im Jahr 2009 wurde sie komplett demontiert. Am 17. Deutschen Mühlentag 2010 wurde die wiederaufgebaute und vollständig restaurierte Mühle eingeweiht. Die Bockwindmühle ist voll funktionsfähig und windbetrieben.
Erleben Sie bei den zahlreichen saisonalen Höhepunkten wie sich nach 60 Jahren wieder Windmühlenflügel drehen. Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Jahresprogramm für die ganze Familie. Die Bockwindmühle ist auch wegen des Mühlenspielplatzes immer einen Abstecher wert. „Glück zu“!

Aktivitäten: Führungen, Mühlenfeste, Veranstaltungen, Mühlenspielplatz



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Leipzig - Antikenmuseum der Universität Leipzig

Stadtkreis: Leipzig

Straße: Alte Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2

PLZ, Ort: 04109 Leipzig

Internetseite: antik.gko.uni-leipzig.de

Information: Institut für Klassische Archäologie und Antikenmuseum
Tel.: (0341) 97 30 700
Fax: (0341) 97 30 709
E-Mail: klarch (at) rz.uni-leipzig.de

Öffnungszeiten: Siehe Internetseite

Führungen: Ja
Kostenlose monatliche Sonntagsführungen nach Ankündigung in der Tagespresse

Für Kinder ab: 5 Jahre

Für Behinderte geeignet: Ja
1. Obergeschoss über Fahrstuhl erreichbar

Beschreibung:

Das Antikenmuseum der Universität Leipzig entstand im 19. Jahrhundert als akademische Lehr- und Studiensammlung. Studierende, Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit sollten anhand von originalen Beispielen und Gipsabgüssen bedeutender Skulpturen einen exemplarischen Einblick in die antike Kunst und Kultur des Mittelmeerraumes erhalten. Nach wechselvoller Geschichte ist das Museum seit 1994 im historischen Gebäude der Alten Nikolaischule untergebracht. Rund 450 ausgewählte Kunstwerke und Altertümer hauptsächlich der griechischen, römischen und etruskischen Antike umfassen einen Zeitraum von der Bronzezeit bis zur römischen Spätantike. Neben bemalter Keramik, Terrakotta- und Bronzefiguren und Öllampen ist eine Auswahl griechischer und römischer Skulpturen zu sehen: Bildnisse von Dichtern und Philosophen, ein römischer Kaiser sowie Grabmäler einfacher Bürger aus Athen. Die über 2000 Jahre alten Objekte bieten aufschlussreiche Informationen über das tägliche Leben, den Totenkult, die Religion und den Mythos der damaligen Zeit. Sehenswert ist das dreidimensionale Architekturmodell der „Casa del Poeta tragico“, eines der berühmtesten Wohnhäuser der 79 n. Chr. vom Vesuv verschütteten Kleinstadt Pompeji am Golf von Neapel. Im Maßstab 1:20 dokumentiert es detailgetreu die Anordnung und Gestaltung der Räume. Die Gemäldekopie eines mythologischen Wandbildes aus diesem Haus, das Achilleus und seine Geliebte Briseis darstellt, rundet den Einblick in die römische Wohn- und Lebenskultur ab.

Aktivitäten: Allgemeine und thematische Führungen für Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach vorheriger Anmeldung.

Führungen, Führungen mit Quiz und Projektangebote für Kinder, Jugendliche und Schulklassen nach vorheriger Absprache u.a. zu folgenden Themen: Zeus & Co. - Die Götter der alten Griechen, Starke Muskeln, schnelle Beine - Sport in der Antike.

Programme für Geburtstagskinder und ihre Freunde im Alter von 5 bis 12 Jahren, bei denen die Teilnehmer selbst kreativ werden können.

Sonderausstellungen in regelmäßigen Abständen, die vertiefende Einblicke zu ausgewählten Themen der antiken Kunst- und Kulturgeschichte sowie zur Wissenschaftsgeschichte gewähren.

Öffentliche Vorträge im Rahmen des Archäologischen Kolloquiums, die jeweils im Winter- und Sommersemester stattfinden.

Besondere Hinweise: Das Antikenmuseum ist seit seinem Bestehen in der Leitung und Verwaltung dem Institut für Klassische Archäologie der Universität Leipzig angeschlossen.
Die Originalsammlung wird ergänzt durch eine Sammlung historisch wertvoller Gipsabgüsse antiker Skulpturen im Maßstab 1:1. Die Gipsabguss-Sammlung ist den Studierenden im Rahmen der Lehre und Forschung zugänglich.
Am Institut für Klassische Archäologie befindet sich eine archäologische Spezialbibliothek, die als Präsenzbibliothek allen Lesern der Universitätsbibliothek Leipzig zugänglich ist.
Im Museumsshop sind Publikationen erhältlich, die Einblicke in den Sammlungsbestand und stattgefundene Sonderausstellungen geben. Reproduktionen von ausgewählten Ausstellungsexponaten, Führungsblätter, Poster und Postkarten runden das Angebot ab.

Gastronomische Betreuung ab 11 Uhr durch das im gleichen Hause untergebrachte „Gasthaus Alte Nikolaischule“.


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Leipzig - Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst

Stadtkreis: Leipzig

Straße: Karl-Tauchnitz-Straße 9-11

PLZ, Ort: D-04107 Leipzig

Internetseite: www.gfzk.de

Information: Museumsleitung
Tel.: (0341) 140 810
Fax: (0341) 140 81 11
E-Mail: office (at) gfzk.de

Öffnungszeiten: Siehe Internetseite

Führungen: Ja

Für Kinder ab: 0 Jahre

Für Behinderte geeignet: Ja, alle Räume
Beide Ausstellungshäuser sind barrierefrei zu erreichen.

Beschreibung:

Die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig (GfZK) ist ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst und ein Museum für Kunst nach 1945. Die Stiftung wird vom Freistaat Sachsen, von der Stadt Leipzig und dem Förderkreis der GfZK getragen. Die GfZK fördert und vermittelt internationale und nationale künstlerische Positionen in eigenen und in öffentlichen Räumen. In einer vom Dresdner Architekten Peter Kulka zwischen 1995 und 1998 umgebauten Gründerzeitvilla und in einem 2004 eröffneten Gebäude von as-if berlinwien sind Wechselausstellungen von KünstlerInnen der jüngeren Generation und bedeutende kunsthistorische Positionen der vergangenen Jahrzehnte zu sehen. Seit 2007 wird die Sammlung in jährlich wechselnden Präsentationen gezeigt. Eine öffentlich zugängliche Bibliothek, mehrjährige Forschungsprojekte, Stipendien an junge sächsische bzw. internationale KünstlerInnen und ein spezifisches Vermittlungsprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ergänzen und verzahnen sich mit Sammlung und Ausstellungen.

Aktivitäten: Wenn Sie die Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig besuchen, haben Sie mehrere Optionen: Sie können Ausstellungen zu wichtigen, mitunter auch umstrittenen Fragen der Gegenwartskunst besuchen, an einem der innovativen Vermittlungsprogramme teilnehmen, mit KünstlerInnen und KuratorInnen diskutieren, sich mit anderen im Café oder im Garten treffen oder in der Bibliothek die neuesten Publikationen zur zeitgenössischen Kunst lesen. Der Museumsshop bietet Außergewöhnliches von lokalen DesignerInnen und hauseigene Editionen von bedeutenden zeitgenössischen KünstlerInnen. Café, Garten, Bibliothek und Shop sind von KünstlerInnen konzipiert und gestaltet – wie das neue Hotel Paris Syndrom oder das neue Café KAFIČ.

Die GFZK FÜR DICH und GFZK FÜR SIE, GfZK-1
Der Kunstvermittlungsbereich der GfZK

Jeder ist willkommen, ob groß oder klein. Das Kunstvermittlungsprogramm der GfZK richtet sich an Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene sowie an Familien, Kindergärten und Schulen. Kunstvermittlung findet in den Ausstellungen, in der Stadt und an externen Orten statt. Die Themen und Aktivitäten des Programms nehmen Bezug auf das jeweilige Ausstellungsprogramm, aber auch auf das unmittelbare Lebensumfeld der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen.
E-Mail: foryou (at) gfzk.de
web: www.gfzk.de/foryou

Der Shop, GfZK-1

Das Hotel, Buchungen und Informationen unter: www.gfzkhotel.de

Die Bibliothek, GfZK-1

Das Café, GfZK-2

Besondere Hinweise: Vermietung



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Leipzig - Museum für Druckkunst

Stadtkreis: Leipzig

Straße: Nonnenstr. 38

PLZ, Ort: 04229 Leipzig

Internetseite: www.druckkunst-museum.de

Information: Museumsverwaltung
Tel.: (0341) 231 62-0
Fax: (0341) 231 62-10
E-Mail: info (at) druckkunst-museum.de

Öffnungszeiten: siehe Internetseite

Führungen: Ja
Führungen ab fünf Personen nach Voranmeldung.

Für Kinder ab:
4 Jahre

Für Behinderte geeignet: Ja
Das gesamte Museum ist barrierefrei zugänglich.

Beschreibung:

Das Museum für Druckkunst in Leipzig bietet seinen Besuchern ein besonderes Erlebnis. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 500 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Rund 100 funktionierende Maschinen und Pressen vermitteln in einmaliger Atmosphäre die Technik der Radierung, der Lithografie und des Buchdrucks. Auf drei Etagen verteilt werden Handsatz, Maschinensatz und die unterschiedlichen Druckvorgänge gezeigt. Eine ausgesprochene Seltenheit bildet die voll funktionsfähige Schriftgießerei, in der noch Bleibuchstaben entweder von Hand oder maschinell gegossen werden.
Auf lebendige Art werden die Besucher mit der „Schwarzen Kunst“ vertraut gemacht: Denn Fachleute erklären und führen die betriebsbereiten Maschinen täglich vor.
Sehen, riechen, anfassen lautet daher das Motto des „tätigen“ Museums, denn hier können die Besucher mit Unterstützung des Fachpersonals auch selber Texte setzen oder an Tiegelpressen verschiedene Motive drucken.
Das Museum für Druckkunst bewahrt neben Druckmaschinen auch Bleilettern, Matrizen und Stahlstempel unterschiedlicher Schriftarten europäischer und orientalischer Herkunft auf. Zur Sammlung gehören auch eine komplett ausgestattete Handbuchbinderei sowie eine Werkstatt für Holzstich.
Vor den Augen der Besucher entsteht darüber hinaus moderne Druckgrafik, die neben Bleibuchstaben, Karten und künstlerischer Kleingrafik im Museumsshop angeboten wird. Begleitend bietet das Museum Kurse zur Vermittlung verschiedener Drucktechniken an.

Aktivitäten: Sonderausstellungen, Leipziger Typotage, Museumsnacht und andere Veranstaltungen

Besondere Hinweise: Museumsshop



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Markkleeberg - Torhaus Markkleeberg

Landkreis: Leipzig

Straße: Kirchstraße 40

PLZ, Ort: 04416 Markkleeberg

Internetseite: www.torhaus-markkleeberg.de

Information: Förderverein „Historisches Torhaus zu Markkleeberg 1813“ e.V.
Tel.: (0341) 33 85 776
Fax: (0341) 42 90 290

Öffnungszeiten: Siehe Internetseite

Führungen: Ja

Für Kinder ab: 10 Jahre

Für Behinderte geeignet: Ja
Eingeschränkt. Die Museumsräume mit Ausnahme des Schlacht-Dioramas "Schlacht bei Wachau 16. Oktober 1813" liegen im 1. Obergeschoss - Diorama ist für Rollstuhlfahrer nur mit Unterstützung möglich (über Freitreppe zum Gutshaus / Schloss), daher wird vorherige Anmeldung erbeten.

Beschreibung:

Die Räume in der ersten Etage, vormals die Wohnung des Rittergutsverwalters und Amtsstube, werden heute museal genutzt. Die nebenstehende Grafik zeigt den Grundriss des Obergeschosses. Ein -klick- auf einen Raum führt zu weiteren Informationen. Die Dauerausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte des Torhauses von der Wasserburg bis in die heutige Zeit und im speziellen der Völkerschlacht um 1813. Die Exponate der Heimatstube bringen bäuerliches Brauchtum und Lebenskultur vergangener Zeiten nahe. Neben der Dauerausstellung finden in kleinem Rahmen gelegentlich Sonderausstellungen statt. Die Heimatstube wurde in den Räumen links der Tordurchfahrt eingerichtet, neben dem ehemaligen Stallgebäude. Viele Gebrauchsgegenstände vergangener Zeiten werden hier aufbewahrt. Besonders Kindern der Grundschule kann hier anschaulich das Leben in früherer Zeit nahe gebracht werden.

Aktivitäten: Förderverein, Sonderausstellungen, Vorträge, Veranstaltungen, Festlichkeiten, Tag des offenen Denkmals und Jahrestag der Völkerschlacht mit historischer Darstellung

Besondere Hinweise: Zwei Tonnengewölbe, Kaminzimmer (‚Rußküche‘) und Kaunitzstube sind zudem kulturelle Orte für Veranstaltungen, können aber auch für private Zwecke genutzt werden.



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Leipzig - Zeitgeschichtliches Forum

Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Stadtkreis: Leipzig

Straße: Grimmaische Str. 6

PLZ, Ort: 04109 Leipzig

Internetseite: www.hdg.de

Information: Museumsverwaltung
Tel.: (0341) 22 20-0

Öffnungszeiten: Siehe Internetseite

Führungen: Ja
Mit Voranmeldung, auch in Fremdsprachen

Für Kinder ab: 12 Jahre

Für Behinderte geeignet: Ja
Sämtliche Bereiche des Museums sind behindertengerecht zugänglich.

Beschreibung:

Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig ist ein Ort lebendigen Erinnerns. Das Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum widmet sich der Geschichte von Teilung und Einheit, Diktatur und Widerstand in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR. Dazu gehört besonders die Geschichte des Repressionsapparats der SED, des widerständigen Verhaltens und der friedlichen Revolution von 1989. Zentraler Aspekt ist die Würdigung der Zivilcourage unter den Bedingungen der Diktatur.

Die Dauerausstellung zeigt das SED-Regime zwischen Verführung und Gewalt, Zustimmung und Unterdrückung. Anschaulich werden politische, wirtschaftliche, kulturelle und alltagsgeschichtliche Zusammenhänge präsentiert. Rund 3200 Exponate – Gegenstände, Dokumente, Fotos und Medien – sind in einem besucherorientierten Ausstellungskonzept in Szene gesetzt und regen zur näheren Beschäftigung mit der Geschichte Deutschlands sowohl in der Zeit der Teilung als auch seit der Wiedervereinigung an. Wechselausstellungen bieten Gelegenheit zur Vertiefung einzelner Themen.

Das moderne und besucherfreundliche Museum in der Leipziger Innenstadt bietet ein Forum für die engagierte Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und Gegenwart. Es gibt Raum für eine Begegnung der Generationen und trägt dazu bei, die Erfahrungen, Belastungen und Leistungen der Menschen in Ost- und Westdeutschland gegenseitig verständlich zu machen.

Aktivitäten: Dauerausstellung
Wechselausstellungen
Veranstaltungen
Museumspädagogische Programme

Foto: Punctum/Kober
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Seifertshain - Sanitäts- und Lazarettmuseum

„Das Leid – die Hilfe“

Landkreis: Leipzig

Straße: Pfarrgasse 2

PLZ, Ort: 04463 Großpösna, OT Seifertshain

Internetseite: www.sanitaetsmuseum1813.de

Information: Soziokulturelles Zentrum KuHstall e.V.
Hauptstraße 19
04463 Großpösna
Tel: (034297) 14010
Fax: (034297) 140119
E-Mail: info (at) kuhstall-ev.de
www.kuhstall-grosspoesna.de

Öffnungszeiten: Siehe Internetseite

Führungen: Ja

Für Behinderte geeignet: Ja
Ebenerdiger Bereich der Museumsscheune und des Kräutergartens für Menschen mit Gehbehinderung. Die Museumsräume in der Alten Dorfschule selbst liegen in der 1. Etage, sind daher für Gehbehinderte schwer bis gar nicht erreichbar.

Beschreibung:

„Nur einzelne Kanonenschüsse hallten noch über das schrecklich erhellte Leichenfeld hin, aber tausendstimmig war der Nachhall des blutigen Kampfes, der von den Schmerzenstönen der Verwundeten und Sterbenden zu uns herüberkam, die hülflos auf dem Schlachtfelde lagen, und selbst das wilde Getöse der bivouaquierenden Soldaten konnte ihn nicht ganz ersticken.“ – so beschrieb Auguste Vater, Tochter des 1813 in Seifertshain amtierenden Pfarrers das Bild, dass sich ihr nach der Völkerschlacht bei Leipzig bot. Inmitten dieses Infernos standen die Ärzte, die verzweifelt versuchten, das Überleben der Verwundeten zu sichern. Der Gefahr von Seuchen ausgesetzt, wurden sie nicht selten selbst Opfer.

Den Begleiterscheinungen einer Schlacht widmet sich das Seifertshainer Museum in der alten Dorfschule inmitten des historischen Ortskerns. Über eine kleine Gasse, eingerahmt von Pfarrhaus, Kirche und Friedhof, auf dem sich mehrere Erinnerungsstätten befinden, führt der Weg zum Museumsgelände. Im Obstgarten informieren Kräuterbeet und Tafel über Wirkung und Anwendungsgebiete von Pflanzen.

Die Ausstellung widmet sich nicht dem Verlauf großer Schlachten, sondern ist jenen gewidmet, die während der Kämpfe verwundet wurden und unter unvorstellbaren Bedingungen um ihr Leben rangen. Eindrücklich erzählt in einer nachgestellten Szene ein Arzt von seinem blutigen Handwerk, im Hintergrund ein amputierter Soldat.

Der Spannungsbogen der Ausstellung führt bis zur Gründung des Roten Kreuzes. Besondere Exponate des Museums sind Zinnfiguren-Dioramen, Schlachtfeldfunde rund um Seifertshain und der Nachbau eines französischen Lazarettwagens von 1813 im Originalmaßstab in der Museumsscheune.

In Seifertshain erwartet Sie heute ein nahezu originalgetreu erhaltener Schauplatz der Völkerschlacht. Im Kontrast zur Idylle des Ortes liefert das Museum eindrückliche Bilder der militärmedizinischen Versorgung vor 200 Jahren.

Aktivitäten:
Vorträge im Museum im Oktober rund um die Veranstaltungen anlässlich der Jahrestage der Völkerschlacht bei Leipzig



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Zschadraß - Dentalmuseum

Landkreis: Leipzig

Straße: Im Park 9b

PLZ, Ort: 04680 Zschadraß

Internetseite: www.dentalmuseum.eu

Information: Museumsverwaltung
Tel.: (034381) 189 506

Öffnungszeiten: Siehe Internetseite

Für Kinder ab: 6 Jahre

Beschreibung:

Der Bestand des musealen Zentrums rekrutiert sich aus mehr als einhundert kleinen und großen Privatsammlungen. Firmenarchive von Degussa - Hanau, Emil Huber - Karlsruhe, De Tray - Hanau, Ubert&Co - Kassel-Lohfelden, Teile von Ritter - Zwönitz, Henry Schein - Göppingen und Pfingsten - Solingen fanden ihren Platz. Von den Universitätsprofessoren und Doktoren aus Leipzig, Jena, Erfurt, sowie aus der Charite Berlin sind wichtige Dokumente dem Museum übergeben worden, eine unbeschreibliche Bereicherung des Museumsbestandes. Dazu sind das in Deutschland umfangreichste Privatmuseum von Herrn Peter Bodirsky - Coburg, die hervorragende Sammlung von Herrn Thietmar Oehlert aus Homburg-Saarland und das Museum von Herrn Rudi Winkelmann aus Greppin in den Fundus eingebracht worden.

Seit Mai 2006 befindet sich das Dentalhistorische Museum in einem Parkgelände etwa einen Kilometer von Colditz entfernt in Zschadraß. Hier befindet sich auf dem museumseigenen Parkgelände ein Museum, entstehen soll in Zukunft eine Bibliothek, ein Technikum und ein Gästehaus. Entsprechende Gebäude befinden sich auf dem 10800 m² großen Gelände.

Es ist bis heute ein Museum entstanden, das sich auf mehr als 250 m² Ausstellungsfläche präsentiert - eine sehr eindrucksvolle Sammlung zur Geschichte der Zahnheilkunde, sowie der Kunst- und Kulturgeschichte auf diesem Gebiet. All dies wird auf amüsante Art und Weise dargestellt. Die Ausstellung ist sehenswert für Groß und Klein, für fachnahe und fachfremde Besucher.

Aktivitäten: Verein zur Förderung und Pflege des Dentalhistorischen Museum e.V., Veranstaltungen

Besondere Hinweise: Museumsshop mit Souvenirs, Motivkalendern und Büchern (Bestellung auch über Internetseite möglich)



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Leipzig - Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte

Stadtkreis: Leipzig

Straße:
Goerdelerring 20

PLZ, Ort: 04109 Leipzig

Internetseite: www.schulmuseum-leipzig.de

Information: Museumsverwaltung, Tel.: (0341) 213 05 68, Fax: (0341) 215 58 43

Öffnungszeiten: siehe Internetseite

Führungen: Nach Vereinbarung

Für Kinder ab: 0 Jahre

Beschreibung:

Die Sammlungen des Schulmuseums Leipzig beziehen sich im Besonderen auf die Schulgeschichte Leipzigs. Unter den mehr als 25.000 Objekten befinden sich zum Beispiel:
- Lehrmittel und Schulinventar
- Lehrer- und Schülerhandschriften
- Klassenbücher, Schulhefte und Projektarbeiten
- Schulzeugnisse und Lehrbriefe
- Chroniken
- Film- und Tondokumente
- Fotosammlungen von Schülern, Lehrern und Schulgebäuden
- Urkunden, Pokale und Abzeichen

Aktivitäten: Wettbewerbe und Workshops für Kinder und Jugendliche. Historische Schulstunden mit Thematik Kaiserzeit und Heimatkunde in der DDR 1985. Flurspiel für Schüler ab Klasse 4 mit der Darstellung eines Schultags um 1900.

Besondere Hinweise: Unsere Bibliothek umfasst mehr als 30.000 Bücher und Schriftstücke aus über 100 Jahren Schulgeschichte. Wechselnde Sonderausstellungen. Museumsshop mit ausführlichem Angebot. Publikationen erhältlich.



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