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Lucka

Im äußersten Osten des Freistaates Thüringen befindet sich die Kleinstadt Lucka. Die Gegend ist sehr ländlich geprägt. In der Umgebung gibt es kleinere Dörfer, nicht weit davon schließen sich die Grenzen zum Freistaat Sachsen und Sachsen-Anhalt an.

Wettiner Brunnen

Doch auch in dieser Harmonie hat die moderne Zeit ihre Spuren hinterlassen: Hier und da tun sich großflächige Tagebaurestlöcher auf. Manche von ihnen wurden rekultiviert oder mit Wasser gefüllt. Das gibt der Region wieder eine Zukunft. Auf neuen Rad- und Wanderwegen sind Ausflüge möglich, und Schwimmer, Taucher und Segler kommen gerne zu Sportaktivitäten an die größeren Gewässer.

Der Topfmarkt

Der Topfmarkt bildet das Zentrum des eher ruhigen Städtchens. Er wird umrahmt von der Sankt Pankratiuskirche, die ihren Ursprung im Mittelalter hat, sowie vom Wettiner Brunnen aus dem Jahre 1908. Darüber hinaus finden sich hier Bürgerhäuser mit ein paar Geschäften für den alltäglichen Bedarf. Parkmöglichkeiten sind vorhanden.

Bahnhofstraße mit Kirche

Schon viele Jahrhunderte alt ist die Sankt Pankratiuskirche. Sie wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt. Nach einer Zerstörung im 17. Jahrhundert wurde sie wieder aufgebaut. Ende des 19. Jahrhunderts bekam sie einen neuen Kirchturm und weist heute eine Höhe von 56 Metern auf. Ihr Äußeres ist mit kleinen Türmchen verziert, besonders schön ist auch das doppelte Eingangsportal.

Altenburger Straße

Aufgrund des Braunkohletagebaus in der Region gibt es in der Umgebung von Lucka einige Restlöcher. Manche davon wurden mit Wasser gefüllt. So entstand in den Sechzigerjahren auch der Prößdorfer See. Von Lucka aus ist er bequem zu Fuß erreichbar. Die Entfernung beträgt etwa drei Kilometer. Die Strecke führt entlang des Tagebaus Schleenhain über den kleinen Groitzscher Ortsteil Hemmendorf zu einem Aussichtspunkt, von dem sich ein guter Rundumblick über das Tagebaugebiet ergibt. Hier hat man den Prößdorfer See schon fast erreicht. Knapp hinter dem Parkplatz befindet sich ein Badebereich.

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