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Prödel und die Neue Harth















Mitten in der Neuen Harth, südlich von Markkleeberg, befand sich einst ein Dorf namens Prödel. Es hatte über 400 Einwohner und wurde 1378 als "Predel" erwähnt. Hier erbauten sich reiche Leipziger ihre Villen, auch war die Gegend ein beliebtes Naherholungsziel. 1937 wurde der Ort zu Markkleeberg eingemeindet. 1971/72 erfolgte die Umsiedlung der Bewohner und die anschließende Zerstörung wegen eines Braunkohletagebaus.















Heute führt von Zöbigker der "Prödeler Weg" durch die Neue Harth, immer wieder gut beschildert und sogar mit Informationstafeln wie dieser ausgestattet. Dort kann man Näheres zur Geschichte und alte Bilder betrachten. Von dem alten Dorf sind keinerlei Hinterlassenschaften vorhanden, alles ist überbaggert worden. Im Grassimuseum in Leipzig sind noch Skulpturen aus dem Prödeler Park zu sehen.

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