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Das Sonnenobservatorium in Goseck


Die um 4.800 v. Chr. erbaute Kultstätte wurde 1991 auf Luftbildaufnahmen entdeckt und ab 2002 im Rahmen von Ausgrabungen untersucht. Die Kreisgrabenanlage diente den Bewohnern neolithischer Siedlungen für Rituale. Man entdeckte hier Keramikgefäße, Gräber und Knochen von Mensch und Tier.

In den folgenden Jahren erfolgte eine weitere Erschließung und bis zum Jahr 2005 die Rekonstruktion. Darüber hinaus wurde mit hoher Sicherheit festgestellt, dass es sich um ein Observatorium zur Bestimmung der Wintersonnenwende handelte. Besichtigungen sind jederzeit möglich, vor dem Eingang sind Infotafeln mit geschichtlichen Hintergründen aufgestellt.

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