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Siedlung aus der Zeit um 5500 v. Chr. bei Neukieritzsch

Die Siedlung aus der Jungsteinzeit befand sich zwischen Groitzsch und Neukieritzsch an der B 176. Sie war Teil einer dicht besiedelten Landschaft im westsächsischen Raum. Die Menschen lebten nicht mehr als Jäger und Sammler, sondern hatten feste Behausungen und betrieben Ackerbau und Viehzucht. Übliche Getreidesorten dieser Gegend waren z. B. Einkorn und Emmer.

Zu großem Bedauern lag die Siedlung auf dem Abbaufeld Peres des Tagebaus Schleenhain. Nachdem Archäologen sie untersucht hatten, wurde sie durch die Schaufelradbagger zerstört.

Zum Tag des offenen Denkmals im September 2013 gab es die Möglichkeit, die Ausgrabungsstelle zu besichtigen.

Dazu fanden auch mehrere Führungen statt, wo den Besuchern das Gelände und die gemachten Funde erklärt wurden.

Die Funde stammen alle von der Grabungsstelle. Sie sind dem Übergang von der Jungsteinzeit zur Bandkeramik zuzuordnen. Dieser ging um 5500 v. Chr. vonstatten. Eine Annahme ist, dass die Kunst der Keramikherstellung durch ein hochentwickeltes Volk mitgebracht wurde, das in dieser Zeit nach Europa einwanderte.

Jungsteinzeitliche Werkzeuge

Bandkeramische Funde beweisen, dass unsere Gegend um Leipzig schon früh besiedelt war, und dass die Menschen bei der Gestaltung ihrer Töpferwaren sehr kreativ waren. Tatsächlich wurden überall in der Umgebung ähnliche Funde gemacht, zum Beispiel in Eythra, Zwenkau, Markkleeberg und Groitzsch. Das rund 7000 Jahre alte Sonnenobservatorium in Goseck lässt eine frühzeitliche Intelligenz vermuten, deren Hintergründe bislang noch wenig erforscht sind. Vermutlich standen die hier siedelnden Stämme in enger Verbindung zusammen und betrieben Handel über größere Distanzen.

Die Bandkeramiker hatten einen religiösen Glauben und pflegten rituale Bestattungsformen. Aufgrund fehlender schriftlicher Überlieferungen, können wir nur wenig Aussagen über diesen Glauben treffen. Wir wissen nicht, wie die Verstorbenen bestattet wurden, als es noch keine keramischen Urnen gab. Sicher ist, dass der Beginn des Neolithikums eine große Menge neuer Errungenschaften nach sich zog. In dieser Zeit entstand die Siedlung bei Neukieritzsch. Es ist davon auszugehen, dass damit Fertigkeiten zu uns kamen, die West- und Nordeuropa auf Jahrtausende hinaus prägten.

Verzierte Bandkeramik

Schließlich wurden auf dem Gelände noch zwei steinzeitliche Brunnen entdeckt. Sie waren tief in die Erde eingelassen und mit Holz verkleidet. Beide wurden sorgsam ausgegraben und zu Untersuchungen in eine Halle nahe Großstolpen transportiert. In einem der Brunnen fand man das Skelett eines Rehkitzes, das wahrscheinlich aus Unachtsamkeit hineingefallen ist.

 Im Jahr 2017 deutet nichts mehr auf die Siedlung hin.

Sommer im Botanischen Garten Leipzig

Der Sommer schreitet voran, und mit ihm das Wachstum der Pflanzenwelt.

 Es grünt und blüht, ob auf den Beeten vor dem Gewächshaus...

...oder im Garten dahinter.

Die Natur zeigt ihre schönsten Farben.

  Und weil man sich nie sattsehen kann, kommt ständig etwas Neues dazu.

Pfauenauge

Bienen beim Honigsammeln

Ein Spatz hat Gefallen an einer Palme gefunden.

 Solanaceae (Nachtschattengewächse)

Echinocactus grusonii (Kugelkaktus)

Frühlingsbeginn im Botanischen Garten Leipzig

Die Tage werden länger, und die Pflanzenwelt freut sich darüber.

In voller Blüte steht dieser Baum...

...während es die Magnolie noch ein wenig schwer hat.

Sichtbar wohl fühlen sich die Wiesenblumen...

...und auch der Rhododendron wonnt sich unter strahlender Sonne. 

Jetzt kommen seine Knospen zur vollen Entfaltung.

Die Hummeln fliegen auf den süßen Saft...

...und der Rabe pickt das auf, was die Besucher übriglassen.

Leipziger Markt um 1902

 "We have got back again to Leipzig, have got bad weather here. You will have heard all about the wedding as well as seen the young couple ?" so schreibt es ein "Carl" am 13. Mai 1902 und grüßt die Daheimgebliebenen mit den Worten "Love to both".

Schlosskirche St. Trinitatis in Weißenfels

St. Trinitatis befindet sich auf dem Schlossgelände und kann zu den Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden.

 Johann Sebastian Bach (1685 -  1750) war Berater der Weißenfelser Hofkapelle.

Barock in Reinkultur - mit dieser Kirche schuf der Herzog ein bleibendes Kleinod.

Der orange Farbton lässt den Innenraum noch größer und mächtiger wirken.

Die Decke ist mit Putto und Bemalungen verziert.

Auf den Balkonen nahm die feinere Gesellschaft Platz.

Lutherkirche Leipzig

Erbaut wurde die Kirche im Jahr 1883 durch den Zittauer Architekten Julius Zeißig (1855 - 1930).

Motiv für die Namensgebung war der 400. Geburtstag des Reformators Martin Luther.

Vor dem Portal steht links der Petrus...

...und rechts der Paulus.

 Nach einem Umbau wird die Kirche von der örtlichen Gemeinde als Veranstaltungsraum genutzt.

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